Methoden // Vorbeugung von prä- und perinatalen Traumen

Beratung für Schwangere im Umgang mit ihrem ungeborenen Kind.

Oft wiederholen wir unbewusst während einer Schwangerschaft eigene unverarbeitete Ängste und Traumen: „Wie ist das mit mir: War ich in meinem Geschlecht willkommen oder existiert da ein Gefühl mit falschem Geschlecht geboren zu sein. Was ist, wenn ich selbst ein Junge sein sollte und mein ungeborenes Kind ist auch ein Junge? Wie kann ich verhindern, diese alten Gefühle auf mein Ungeborenes zu übertragen? Welche Werkzeuge kann ich benutzen, um mein Trauma nicht zu übertragen? Wie kann ich mich auf die bevorstehende Geburt vorbereiten?“


Der Behandlungsverlauf
Intensives Vorgespräch. Dabei versuchen wir der eigenen „Entstehung“ auf die Schliche zu kommen: Wie war die Schwangerschaft der eigenen Mutter? Gab es Komplikationen, Kaiserschnitt, frühzeitige Wehen, wie war der Geburtsverlauf?

Dann sprechen wir über die jetzige Schwangerschaft: Ist es ein Wunschkind? War es ein „Unfall“? Gab es Abtreibungen? Werden Medikamente genommen? Wie ist der Schwangerschaftsverlauf? Gibt es Blutungen?


Je nach Verfassung der Schwangeren ist es sinnvoll, etwa alle vier Wochen ein ca. 60 Min. Gespräch mit gezielten leichten Übungen zu führen.

Erstverschlimmerung:
Es kann vorkommen, dass sich in den ersten Tagen nach der Behandlung die emotionale Verfassung verschlechtert.

Die Patientin soll sich in den Tagen nach der Behandlung schonen und sich viel Zeit für sich und ihr Ungeborenes nehmen.